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Hilfe zum zBlur-Plugin
Hier finden Sie die
engl. Originalseite und
hier die deutsche Übersetzung.
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Tiefenunschärfe (Depth of Field, DoF)
in Blender mit zBlur
von Ralf Tepler (Waschbaer)
Info

Dieses Tutorial beschreibt, wie man die Tiefenunschärfe (Depth of Field, DoF)
in Blender mit Strubis zBlur-Plugin simulieren kann.
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Funktionsweise:
Das Plugin benutzt die ZBuffer-Information des fertigen Bildes um den Effekt zu
erzeugen. Es wird über den Video Sequence Editor von Blender eingebunden. Aber
dazu später mehr. Auch wenn die Tiefenunschärfe über dieses Plugin nur simuliert
wird, sind die Ergebnisse sehr gut.
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Installation:
Das Plugin kann von der Seite »
hier« heruntergeladen werden.
Für Windows wird die Windows_dll (zblur.dll) benötigt. Für andere Betriebssysteme
gibt es entsprechende Dateien.
Die Datei wird am besten in das $BLENDERHOME-Verzeichnis kopiert, z.B.
'c:Programme\Grafik\Blender\FoundationBlender'
oder in einen Plugin-Unterordner, zu dem aber der Pfad im Blender-Header
eingestellt erden muß.
Fertig.
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Einbindung:
Um das Plugin zu verwenden, muss es über den Video Sequence Editor von
Blender eingebunden werden. Dazu mit der rechten Maustaste auf den Rand
zwischen 3D View und Buttons Window klicken, Split Area auswählen, und
damit die 3D View teilen. Als Fenstertyp des neuen Fensters den Video
Sequence Editor auswählen.
Als nächstes die Szene über Add und Scene einfügen. Jetzt kann bei selektierter
Szene das Plugin über Add, Effects und Plugin eingefügt werden. Dazu im
erscheinenden File Browser die zblur.dll auswählen. Über die Taste N noch
die Einstellungsmöglichkeiten anzeigen lassen.
Fertig. Das Fenster sollte jetzt in etwa so aussehen:

In den Render-Buttons muss unter Anim noch Do Sequence angeklickt werden,
damit das Plugin verwendet wird. Vor jedem Rendern muss der Refresh-Button
im Video Sequence Editor angeklickt werden, da sonst die Szene nicht neu
berechnet wird.
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Verwendung:
Das nächste Bild veranschaulicht die Bedeutung der einzelnen Werte:

ClipSta und ClipEnd geben den sichtbaren Bereich (entlang der Z-Achse) der
Kamera an. Dazu einfach die Kamera anklicken und in den Edit-Buttons
ShowLimits anschalten. Da sich alle späteren Werte auf die Distanz
zwischen ClipSta und ClipEnd beziehen, müssen diese sinnvoll gelegt werden.
Daher den ClipEnd-Wert so klein wie möglich machen (z.B. 40). Den ClipSta-Wert
so groß wie möglich machen. Bei ClipSta-Werten in der Nähe oder unter 1
funktioniert das Plugin nicht richtig.
Blursize gibt die Stärke des Blur-Effekts an.
Zmin gibt den Punkt an, an dem die Blursize erreicht wird. Dadurch wirkt
sich Zmin sehr auf die Stärke des Blur-Effekts aus. (vgl. die rote und
blaue gestrichelte Linie in der Abbildung)
Focus gibt den Brennpunkt an.
Zmin und Focus verhalten sich nicht linear, d.h. 0.5 ist nicht die Hälfte der
Strecke zwischen ClipSta und ClipEnd. Diese liegt eher zwischen 0.8 und 0.95.
Show zfront zeigt an, welche Bereiche vor dem Brennpunkt geblurt werden.
Show zback zeigt ... das kann man sich denken. ;) Folgendes Bild veranschaulicht
das:

Durch das Weichzeichnen können Glanzflecken zu sehr abgedunkelt oder
Schatten zu sehr aufgehellt werden. Aus diesem Grund gibt es noch zwei weitere
Werte:
Gamma stellt die Helligkeit des Hintergrundes ein.
Sigma stellt die Helligkeit des Vordergrundes ein. Hierbei kann nur aufgehellt werden.
Zu Autofocus und Ipofocus kommen wir später.
Genug zur Theorie, jetzt geht es los.
4.1. Manuelles Einstellen
Als Beispiel kann die folgende *.blend-Datei heruntergeladen werden:
zBlur-manuell.blend. Eventuell muss das zBlur-Plugin neu geladen werden.
Wird Zmin auf 0.5 und Focus auf 0.8 gesetzt, sollte das Ergebnis genau so
wie das mittlere Startbild des Tutorials aussehen. Für eigene Bilder einfach
an den ClipSta / ClipEnd / Blursize / Zmin und Focus-Werten herumspielen.
4.2. Autofocus
Laut den Tutorials im Netz ist es möglich, den Fokus noch einfacher zu
beeinflussen. Dazu muss man einfach einen Empty an die Stelle setzen, an
der der Fokus sein soll, und dann mit Strg+T ein TrackTo-Constraint der
Kamera auf diesen Empty setzen. Ich konnte das bisher nicht zum laufen
bringen, daher denke ich, dass es mit den neueren Blender-Versionen nicht
mehr funktioniert. Was allerdings funktioniert: Wenn Autofocus angeklickt
ist und kein TrackTo auf einen Empty existiert, wird der Fokus automatisch
dort gesetzt, wo die Z-Achse der Kamera die Grundfläche (Y=X=0) durchdringt.
Durchdringt sie die Grundfläche nicht, wird der Fokus auf 1 gesetzt.
4.3. Ipofocus
Laut den Tutorials im Netz ist es auch möglich, den Fokus über eine Ipo-Kurve
zu beeinflussen. Das konnte ich bisher auch nicht zum laufen bringen.
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Troubleshooting:
Rotes Bild: Focus ist kleiner oder gleich Zmin oder Focus ist gleich 1.
Schwarzes Bild oder merkwürdig graues Bild: Show zfront oder Show zback sind aktiviert.
Kein Effekt zu sehen: Do Sequence ist nicht aktiviert, ClipSta ist kleiner
gleich 1 oder Blursize ist zu klein.
Trotz neuem Rendern verändert sich das Bild nicht: Refresh nicht angeklickt.
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Links:
www-users.cs.umn.edu
Die Originalseite des Plugins. (en)
argoslabs.com
DoF-Tutorial mit mit zwei weiteren Methoden: Spinning DoF und Caronte's Blur DoF. (en)
www.elysiun.com
das Tutorial noch einmal, auf den Seiten von elysiun (en)
www.blender.org
Blender User Guide-Tutorial über Spinning DoF. (en)
blender.instinctive.de
Downdload-Seite für Instinctice Blender. Es hat eine DoF-Funktion integriert,
die sich sehr an Strubis Plugin anlehnt, inklusive funktionierendem Autofocus.
Auf diesen Seiten ist auch eine Dokumentation zu finden. (en)
blendpolis.serverpool.org
Die deutschsprachige Blendergemeinschaft. (de)
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